Was bewirkt Journaling?


Die richtige Frage lautet eher was verbessert es, was wird anders sein als on der "Vorjournaling-Phase"?!


Lass es mich in einer Geschichte erzählen...

Eine Unternehmerin kam zu mir. Seit Jahren im Business - ein toughes Cookie, ganz ohne Zweifel - erfolgreich, aber eine grundlegende Unzufriedenheit. Immer etwas auf Krawall gebürstet, das eigene Territorium beschützend, sehr loyal.


Sie fühlte sich ausgelaugt, Zitat: "Ich habe mir so einen dicken Panzer zu gelegt, dass ich kaum noch etwas fühle. Ich kann nachts nicht mehr tief schlafen und erhole mich kaum noch."


Ihr war gar nicht bewusst woher ihr Zustand wirklich kommen konnte. Die besondere Art des Journaling war für sie etwas, was sie direkt umsetzen konnte. Sie schrieb Tag für Tag auf wie sie sich fühlte, wie Termine liefen, ihre To-Dos, gliederte diese in Prioritäten, wofür sie dankbar sein konnte, änderte die Schreibweise usw....


Nach ca. 3 Wochen des Schreibens stellte sie folgendes fest:


- Ihre Gedanken wurden ruhiger und friedvoller

- sie verzettelte sich weniger

- es stellten sich immer mehr Erholungszustände ein

- sie konnte sich besser konzentrieren

- die Tage waren druckfreier


Nach weiteren 4 Wochen:


- die Beziehungen in ihrem Leben verbesserten sich

- sie schlief nachts wieder durch

- sie erreichte ihre Ziele, wesentlich einfacher

- sie hatte den Grundstein für ihr Traumhaus gelegt

- Probleme raubten ihr nicht mehr den letzen Nerv, sondern sie konnte diese ganz gezielt lösen.

- anstelle von permanentem Schimpfen und maskulinem Ellenbogenverhalten, entdeckte sie Ihre Weiblichkeit wieder


Weitere Aha-Effekte gab es für sie nach ca. 3 Monaten, als sie ihren Anfangszustand mit dem Status quo verglich.


Wenn ich diese emotionalen Prozesse mitbegleiten kann, wenn ich die Menschen vorher und nacher sehe, wie sehr sie sich verändern, wie sehr ich das Glück in ihren Gesichtern sehen kann - einfach wunderbar!