Loslassen ist der Kern in vielen Bereichen...

Aktualisiert: Juni 29


Warum tun wir uns so schwer, obwohl wir doch alle etwas Loslassen wollen oder müssen - in den häufigsten Fällen zum Glück wollen.


Nun wissen wir, das wir was loslassen wollen, wir wissen es wie es geht, warum mangelt es an der (dauerhaften) Umsetzung?


Der Klassiker: "Ich muss 10 Kilo abnehmen."

Am Morgen des ersten Tages bist Du noch voll dabei - gesundes Frühstück, 10 Sit-Ups, Liegestützen, Burpees.

Am Abend sieht es schon anders aus - Du belohnst Dich mit Essen weil, Du warst ja den Tag über diszipliniert genug. Kennst Du das?


Weil unsere Erinnerung, unser Gedächtnis und unser Körper (unser Körper ist ein riesiger Erinnerungsspeicher bis in die kleinste Zelle) in erster Linie auf Sicherheit getrimmt ist.

"Achtung Gefahr! Da kommt etwas Neues!"

Er will uns schützen - vor Überanstregung, Gefahr usw. und schenkt uns die Komfortzone.

In der Komfortzone ist es chillig -mit dem Liebsten auf der Couch, jeden Abend - das tut guuuuut. Niemals mehr wollen wir es anders haben.


Das Dumme ist nur: Auf der Couch findet keine Entwicklung statt. Auf der Couch erreichst Du nicht das was Du gerne möchtest, auf der Couch bleiben Deine Kilos, da wo sie eh schon sind. Genauso wie vieles andere auch, was Du anpacken wolltest.


Mir ging es genau gleich - mehr reisen, mehr Freizeit, mehr Umsatz, dies oder jenes Projekt und irgendwie entwickelten sich die Projekte har nicht so wie ich das gerne wollte.

Keine Lust, keine Zeit, gestresst, der Hund hat die Turnhose gefressen - Ausreden findet man ja viele.


Tatsächlich habe ich entdeckt, warum es nicht geklappt hat:

Es war mir einfach nicht wichtig genug.

Ich habe mich nicht selbstständig gemacht wegen mehr Geld, Umsatz oder Ansehen.

Nein, ich habe diesen Beruf ergriffen, weil ich Menschen helfen wollte, weil es mir etwas gegeben hat, jemanden glücklich und mit Freude zu sehen.


Das wiederrum bedeutete, dass mich reine Umsatzzahlen kalt liesen und es mich überhaupt nicht motivierte wenn jemand: "Umsatz,Umsatz, Umsatz!!" in das Gemeinschaftsbüro brüllte.

Ich lernte, dass meine Ziele, meine Werte und meinen persönlichen Antrieb wiederspiegeln mussten.

Anstelle 300.000,-€ Gewinn, habe ich also formuliert: 15 Klienten glücklich gemacht.


Das heißt auch: Sport um des Abnehmens willen = uninteressant. Sport um des Sport willens, weil dieser mir Spaß macht = perfekt. Das ist ein Ansatz.


Soweit so gut - wären wir nur wieder bei dem Problem der dauerhaften Umsetzung.

Das Integrieren und des Reflektieren ist für das Loslassen von unliebsamen Gewohnheiten immens wichtig.


Ein neues Tool muss her - das Journaling.

Ein Journal vereint Terminkalender, To-Do-Listen, wichtige motivierende Erlebnisse, Emotionen, Wünsche und Träume. Alles Punkte, die unser Leben ausmachen und darum eine maßgebliche Rolle spielen.