Jedem Tierchen sein Pläsierchen....



In den Steppen und Savannen unseres Lebens sind viele Tiere zu Hause. Jedes hat seine Vorlieben, Macken und Eigenschaften. Positive wie negative, liebenswerte wie weniger liebenswerte.


Nicht immer haben wir den Luxus den Fluchtweg antreten zu können – tatsächlich müssen wir es mit diesen Tierchen dann aushalten und umgehen können.


Ich weiß: Leichter gesagt, als getan!


Rein aus zwischenmenschlicher Perspektive gesehen, aus der Warte des persönlichen Wachstums heraus, zeigen uns gerade Tiere mit der besonderen Fähigkeit uns zur Weißglut zu treiben auf, was uns selbst stört.


Es wird genau das in uns getriggert, was unser „innerer Mangel“ ist. Eigene Eigenschaften,

die wir insgeheim selbst an uns nicht mögen oder unerledigte Vorkommnisse aus der Vergangenheit, die uns immer wieder wie in einer Endlosschlaufe einholen und

beschäftigen. Besonders dann, wenn es

jemand bewusst oder unbewusst versteht diesen Knopf zu drücken.


An für sich ein Vorteil sowie eine Chance zur persönlichen Weiterentwicklung ausserhalb der Komfortzone.


Denn eines steht fest: Andere können wir nicht ändern, aber wir können uns und unsere Einstellung dazu ändern..


Nun stellt sich die Frage: Kann ich jedem Tierchen sein Pläsierchen lassen oder sind diese für mich keine Pläsierchen mehr? Worauf ich heraus möchte ist nicht wie eine Situation in Ihrem Arbeitsumfeld ist, sondern wie Sie sie empfinden.



Wir können davon ausgehen, dass in fast jeder Firma jemand ist, mit dem wir nicht so gut können, der einen persönlichen Wettbewerb aus Aufgabenverteilung macht, Profilierungsneurosen auf unsere Kosten auslebt und/ oder nicht das Unternehmen im Vordergrund sieht, sondern sein subjektives Fortkommen.


Vordergründig getrieben von Image und Prestige, stecken im Hintergrund z.B. Versagensängste, Mangel an Liebe und Urvertrauen.

Dieses Wissen darum, gibt Ihnen die Möglichkeit zu verstehen – leider wird es die Situation nicht lösen. Denn Sie können davon ausgehen, dass Ihr Gegenüber es anders sieht.



Ist es dann gerechtfertigt, Techniken anzuwenden, um die eigene Sicherheit des Arbeitsplatzes und die eigenen Nerven zu schonen?

Sprich, diese Person ganz gezielt für unseren Vorteil zu manipulieren? Und ist es dann noch in negativem Sinne Manipulation?


Aus meiner Sicht ein ganz klares Ja, es ist erlaubt und nein, es ist keine Manipulation in negativem Sinne.

Denn Fakt ist, dass wir alle es sowieso tun. Wir alle verkaufen uns und manipulieren jeden Tag, um uns Vorteile zu verschaffen. Die Frage dabei ist: Wie weit gehen wir?


Eng mit der „gesunden“ Manipulation verbunden ist, eine Selbstreflektion. Was ist gesund? Ich verschaffe mir Vorteile, ohne jemanden anders erhebliche Nachteile aufzubürden.