Am Anfang verletzend - heute zaubert es nur ein langweiliges Gähnen auf mein Gesicht


Fast jede Frau durfte sich im Berufsleben mal den einen oder anderen Kommentar der hier aufgeführt ist -oder in ähnlicher Form - anhören.


Nein, nicht nur von den männlichen Kollegen, auch die weiblichen halten damit nicht hinterm Berg, wenn es ihrer Sache dient.


Je höher man kommt, desto dünner wird die Luft - dies dürfte so mancher Kanzlerkandidat/in in dieser Zeit gerade erfahren. Dennoch scheint es mir, dass Frauen grundsätzlich sexuell oder in Ihrer weiblichen Rolle angegriffen werden.

Menschen mit Migrationshintergrund werden auf diesem Feld angegriffen, Homosexuelle bzgl. ihrer sexuellen Orientierung, Menschen mit lilablassblauer Farbe im Gesicht werden deswegen heruntergeputzt - was ich damit sagen will:


Es geht perse nicht jedes mal darum, dass jemand grundsätzlich frauenfeindlich, rassistisch oder diskriminierend eingestellt ist. Eher darum, bei jemandem eine Schwachstelle zu finden, um sich selbst auf eine Art und Weise einen Vorteil zu verschaffen.



Manchmal fühlte ich mich dadurch auch tatsächlich angegriffen und verletzt.

Dabei geht es ja nicht nur um einen einmaligen Vorfall, sondern um eine Dauerbeschallung sowie dauerhafte Diffamierung.


Auch wenn man hartgesotten ist, hinterlässt dies auf Dauer Spuren - motiviert zur Arbeit geht man da dann sicher nicht oder der "Krieg" wird zum Lebenszweck /-einstellung.


Gerade wenn man dann im Kreuzfeuer steht, benötigt man eine gesunde Selbstreflexion, um solche Vorkommnisse verstehen und verarbeiten zu können. Reagieren oder sich gar in die Position des Agieren bringen zu können.


Wie grenzt man sich im Unternehmen und persönlich ab, dass man nicht jedes Mal hohl dreht?

Wie kann ich mich motivieren und verhalten, wenn einem der Kopf rauscht und man beginnt die angekreideten Fehler auf sich zu projezieren oder der Arbeitsalltag zum Spießrutenlauf mutiert.