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Was niemand braucht.....

Als Kind einer Art von Narzissmus ausgesetzt zu sein ist definitiv nicht der Wunsch eines Kindes. Nein, man wünscht sich Schutz, Liebe, Geborgenheit - ich durfte beides erleben.

Beide Seiten prägten mich und verursachten einen inneren Kampf, den ich sehr lange Zeit in meinem Leben mitnahm.

Auf der einen Seite Vorwürfe, Schuldzuweisungen, Zuneigung an Bedingungen geknüpft, Zurückweisungen, Abwertungen, sich nicht wehren dürfen und vor allem nicht groß sein zu dürfen. Auf der anderen Seite Schutz, Geborgenheit, Wertschätzung, Möglichkeiten und so geliebt zu werden wie ich bin.

Lange bevor ich wusste, was eine Seelenessenz oder mein wiederkehrendes Lebensthema ist, ...

Natürlich wiederholten sich die unerledigten Themen, natürlich stand ich immer wieder wie vor einer Mauer, natürlich zog ich immer wieder narzisstische Persönlichkeiten in mein Leben.

 

Ich vermutete schon die wachsen in meinem Vorgarten wie zarte Pflänzchen und ich bemerke es nicht, bis diese groß genug waren und ich sie gar nicht mehr übersehen konnte...aber nein, ich lies diese Menschen in mein Leben, weil mir die Verhaltensweisen bekannt waren, ich meine erlernten Verhaltensweisen runterspulte, ohne diese in Frage zu stellen und weil meine versteckte innere Haltung diesen Ärger auch anzog.

Mehr dazu hörst du im Video.

 

Das was man nicht in den Lebenslauf schreibt:

Berufliches

In meinem ersten Berufsleben habe ich einen soliden kaufmännischen Beruf erlernt.

 

Eine designierte Karriere, in der Gesundheitsbranche. Ich baute mein Arbeitsgebiet und Wissen Ausbildung um Ausbildung aus. So war ich bei einer Unternehmensberatung tätig, zuletzt einige Jahre als Direktionsassistentin in einer schweizer Privatklinik. Arbeitstechnisch nicht wirklich eine Herausforderung, dafür aber die innerbetrieblichen Verstrickungen und Seilschaften um so mehr.

Es war die Zeit, in der ich begann mich mit Persönlichkeitsentwicklung zu beschäftigen und mir meinen ersten Coach nahm. Diesen Schritt habe ich nie bereut - im Gegenteil: Ich wäre heute nicht da wo ich bin, der Ausstieg aus dem narzisstischen Feld mir sicher nicht gelungen.

Der Wunsch wuchs in mir, eigene Entscheidungen zu treffen, auch das zu machen was mir immer Spaß machte - ich entschied mich für das Immobilienbusiness.

 

Spannender Weise hatte ich mir einen Beruf ausgesucht, der entgegen aller Vorurteile tatsächlich viel mit Emotionen und persönlichen Befindlichkeiten zu tun hat.

Hier fand ich mehr Sinn in meinem Wirken als in jeder anderen Tätigkeit zuvor. In den Jahren in der Branche habe ich sehr viel über Menschen gelernt und darüber, dass Freude und Leid sehr nahe beieinander liegen.

In dieser Zeit bemerkte ich, dass der größte Teil der Arbeit nicht mit einem Dienstleistungsangebot, Zahlen & Fakten, Dachziegeln oder Marketingtechniken zu tun hat, sondern mit dem Menschen und seinen Bedürfnissen – und mit Trennungen. Die Trennung von einem Zuhause, die Trennung von Lebensgewohnheiten, die Trennung vom Partner und somit der Wohnsituation, Trennung von Glaubenssätzen und vielem mehr – für die Menschen ist dies alles oft hoch emotional.

Persönlich habe ich in dieser Zeit eine für mich sehr wertvolle Veränderung durchgemacht. Schicht für Schicht lösten sich Blockaden - ein sensationelles Gefühl.

Es gab Tage, insbesonders nach der Trennung von meinem langjährigen Partner, da lag ich morgens wach im Bett und fühlte mit allen Sinnen zum ersten mal in meinem Leben mich selbst.

Verzeiht mir dieses Wort - aber es war einfach geil! Ich spürte die Energie in meinen Händen, die Vollkommenheit und das pure Leben. Ich dachte immer, das ist so ein irre gutes Gefühl, das würde ich gerne mal jemanden fühlen lassen können.

Die Quintessenz

Interessanterweise landeten immer mehr Menschen mit persönlichen  Trennungs- und Loslassthemen, teilweise auch mit narzistischem Hintergrund bei mir. Eigentlich wollten diese nicht Ihre Immobilie los werden, sie wollten unterbewusst andere Dinge geregelt haben.


Schon bei den Erstgesprächen spürte ich, dass es unter der Oberfläche brodelte und im Grunde um Tiefergehendes ging. Manche fingen auch an zu weinen, weil verdrängte Emotionen hoch kamen - einfach so. Nur war das ja zu dem Zeitpunkt nicht mein Job, aber davor verschliessen konnte ich mich auch nicht mehr.

All das war für mich der Startschuss zu einer weiteren Veränderung und meinem wirklich wahren Sein beziehungsweise Lebenssinn.

Ich möchte Menschen emotional tief bewegen - ich möchte in ihnen das auslösen, was sie selbst aufgrund negativer Lebenserfahrungen verdrängt und sich selbst verboten haben.

Das Entdecken ihrer selbst, weil sie viel zu lange an den herabstufenden Unsinn geglaubt haben, die ihnen andere -aus welchem irrsinnigen Grund auch immer-  ins Ohr souffliert haben.

Ich habe es geschafft aus Wiederholungsmuster und Dramen auszusteigen, die Absichten anderer zu erkennen und du kannst es auch.

Buddha Business und die Liebe